Eine neue Feder vorbereiten und Tinte wählen: mein Copperplate-Material
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Für das regelmäßige Copperplate-Üben verwende ich häufig Füllhaltertinte aus dem Glas, besonders Parker Quink. Entscheidend sind für mich ein gleichmäßiger Fluss und saubere Striche mit der Feder und dem Papier, die ich gerade nutze. Eine prestigeträchtigere Tintenmarke ist zum Lernen nicht erforderlich.
Bereite jedoch die Feder vor, bevor du die Tinte beurteilst. Eine Schutzschicht auf einer neuen Feder kann verhindern, dass die Tinte richtig haftet.
Prüfe, wie sich die Tinte auf einer neuen Feder verteilt
Ziel der Vorbereitung ist es, die werkseitige Beschichtung zu entfernen, damit die Tinte die Feder gleichmäßig benetzt, statt einzelne Tropfen zu bilden. Beachte gegebenenfalls die Vorbereitungshinweise des Federherstellers.
Eine schonende Methode aus meinem Übungsbuch ist, die Feder mit etwas Spülmittel und Wasser zu reinigen, abzuspülen und anschließend sofort gründlich zu trocknen. Prüfe nach der Vorbereitung, wie die Tinte die Oberfläche bedeckt, bevor du eine ganze Übungszeile beginnst.

Weitere Vorbereitungsmethoden, die ich ausprobiert habe
Mein Übungsbuch dokumentiert auch persönliche Versuche mit kurzem Erhitzen und mit dem Abwischen durch ein Tuch, das mit etwas Speichel angefeuchtet wurde, ohne die Feder in den Mund zu nehmen. Ich halte damit meine Erfahrungen fest; es sind keine Schritte, die alle Lernenden nachmachen müssen.
Auch kurzes Erhitzen kann Ruß hinterlassen und eine Feder oder ihre Beschichtung beschädigen. Bei meinem Versuch ließ ich die Feder abkühlen, bevor ich den Ruß mit einem weichen, leicht feuchten Tuch entfernte und die Feder trocknete. Für den Einstieg vermeidet die schonendere Reinigung dieses hitzebedingte Risiko. Entscheidend ist eine gleichmäßig benetzte Feder, nicht die Anwendung eines bestimmten Tricks.
Die Füllhaltertinten, die ich verwende
Parker Quink ist mein wichtigstes Beispiel. LAMY-Tinten aus dem Glas und Caran d’Ache Chromatics sind weitere Möglichkeiten, die ich im Übungsbuch aufgeführt habe. Dabei gilt derselbe Vorbehalt: Teste die konkrete Tinte mit deiner Feder und deinem Papier.
Ein sauberer Haarstrich, ein kontrollierter Schattenstrich und ein berechenbarer Tintenfluss sind aussagekräftiger als Preis oder Ruf des Tintenglases. Ein anderes Papier oder eine andere Feder kann das Ergebnis verändern.
Warum ich beim Üben keine Tusche mehr verwende
Bei den von mir verwendeten Tuschen brauchte ich mehrere Versuche, um die Verdünnung auf den gewünschten Fluss einzustellen. Zu viel Wasser konnte die Tinte ausfransen lassen, selbst auf meinem üblichen Papier. Getrocknete Ablagerungen an der Feder ließen sich zudem schwer entfernen und machten die Reinigung aufwendiger.
Diese Erfahrungen haben mich dazu gebracht, für mein regelmäßiges Üben keine Tusche mehr zu verwenden. Sie bedeuten nicht, dass jede Tusche verdünnt werden muss oder sich gleich verhält: Die Zusammensetzungen unterscheiden sich. Ich beschreibe das Problem so, wie es bei meinem Material auftrat.
Die Grenzen von Füllhaltertinte an einer Spitzfeder
In meinem Aufbau können diese Tinten schnell abfließen und nur einen kleinen Vorrat an der Feder lassen. Ohne Anpassung muss ich manchmal mehrmals eintauchen, um einen einzigen Buchstaben fertigzustellen. Das unterbricht die Bewegung und wird bei einer längeren Einheit mühsam.
Deshalb habe ich mit einer zweiten Feder und einer Drahtspirale als kleinen Tintenreservoirs experimentiert. Diese Anpassungen sind optional; ihr Nutzen hängt vom jeweiligen Aufbau und Tintenfluss ab.
Das gedruckte Copperplate-Übungsbuch verbindet die Hinweise zur Federvorbereitung, die zwei bebilderten Reservoirmethoden und die Übungen, die ich nach dem Einrichten verwende. Einen Überblick über die weitere Ausstattung findest du unter meine Copperplate-Werkzeuge.